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 Betreff des Beitrags: Maßnahmen gegen den Plötzlicher Kindstod
BeitragVerfasst: 21.05.2014, 11:45 
Expertin
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Eine exakte Aufklärung des Phänomens "Plötzlicher Kindstod" gibt es immer noch nicht. Dass aber Rauchen und Überhitzung schädliche Faktoren sind, wohingegen langes Stillen und auch der Schnuller sich positiv auswirken, ergibt sich aus den Studien. Dazu schützt die richtige Schlafumgebung mit vor dem Plötzlichen Kindstod.

Bild
Quelle: Sabrina Constalla - pixelio.de

„Dazu gehört an erster Stelle das Schlafen auf dem Rücken in einem passenden Schlafsack. Eltern dürfen kein Kissen, Bettzeug oder große weiche Spielsachen in das Kinderbett legen, da dies die Erstickungsgefahr im Schlaf erhöht“, zählt Prof. Nentwich, ehemaliges Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) mit langjähriger Klinikerfahrung (Leitung der Kinderklinik in Zwickau), die ersten beiden wichtigsten Maßnahmen auf. Ein weiterer vermeidbarer Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod ist das Rauchen während der Schwangerschaft und später dann in der Umgebung des Babys.

Quelle: http://www.kinderaerzte-im-netz.de - 21.05.2014

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Lis Dammann
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 Betreff des Beitrags: Plötzlicher Kindstod - Gehirnanomalie?
BeitragVerfasst: 15.01.2015, 15:10 
Expertin
Expertin

Registriert: 10.01.2005, 13:53
Beiträge: 4465
Neue Forschungsergebnisse gibt es zum Plötzlichen Kindstod:

Amerikanische Wissenschaftler haben bei mehr als 40 % der daran gestorbenen Kinder eine Gehirnanomalie festgestellt. Der Hippocampus, der mit dem Hirnstamm die Atmung, Herzfrequenz und Körpertemperatur beeinflusst, war verändert. In weiteren Fällen konnte dies allerdings nicht bestätigt werden.
Die Forscher mahnen weiter zu einer sicheren Schlafumgebung: Rückenlage, ein Schlafsack und das eigene Kinderbett mit fester Liegefläche hätten bisher zu einer Senkung der Todesfälle beigetragen.


Die Forscher wissen nicht, warum sie die Anomalie im Hippocampus nicht bei allen SIDS-Fällen gefunden haben, sondern nur bei etwa 43%. Dr. Kinney hat die These, dass SIDS ein Syndrom ist, das eine Reihe von verschiedenen Ursachen hat, und nicht das Ergebnis von nur einer einzigen Veränderung oder nur einer zugrundeliegenden Erkrankung ist. Aufgrund der kleinen Patientenanzahl können sich die Wissenschaftler auch nicht sicher sein, ob der Hippocampus-Anomalie eine wesentliche Rolle bei der Todesursache gespielt hat.


Quelle: medicalXpress, Acta Neuropathologica - http://www.kinderaerzte-im-netz.de - 15.01.2015

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 Betreff des Beitrags: Schalfsack statt Decke
BeitragVerfasst: 23.01.2015, 16:38 
Expertin
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Beiträge: 4465
Säuglinge sollten in einem passenden Schlafsack liegen und bei gemäßigter Raumtemperatur schlafen. Damit sinkt das Risiko, an einem Plötzlichen Kindstod zu sterben, deutlich.

„Zur Geburt kann man kein besseres Geschenk machen als einen Schlafsack“, sagt Ekkehart Paditz (Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz ist Vorsitzender des Vereins Babyhilfe Deutschland, Leiter des Zentrums für Angewandte Prävention in Dresden). Laut Studien­ haben Kinder, die vor dem ers­ten Geburtstag unter ­einer Decke schlafen, ein 35-fach erhöhtes SIDS-Risiko. „Sehr viele Kinder, die gestorben sind, waren zugedeckt“, sagt Paditz. Zum Sauer­stoffmangel sei in vielen Fällen wahrscheinlich Überhitzung gekommen. Der Experte rät, keine zusätzliche Decke über den Schlafsack zu legen, die Raumtemperatur möglichst bei 16 bis 19 Grad (°C) zu halten und darauf zu achten, dass die Schlafsäcke zur Jahreszeit passen. Auch die Größe sollte stimmen: „Wenn das Kind reinrutscht, bringt das beste Modell nichts.“

Quelle: www.baby-und-familie.de - 23.01.2015

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 Betreff des Beitrags: Re: Maßnahmen gegen den Plötzlicher Kindstod
BeitragVerfasst: 07.12.2017, 13:18 
Für mein eigenes Baby lernte ich am meisten durch die Vorbereitung auf dessen Geburt. . hat mir sehr geholfen dabei! Allen anderen Müttern kann ich nur empfehlen auf keinen Fall unvorbereitet die kommende Geburt anzugehen.


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