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 Betreff des Beitrags: Wie Kinder schwimmen lernen
BeitragVerfasst: 04.08.2010, 23:40 
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Tipps f√ľr Eltern: So lernen Kinder schwimmen

Viele Grundsch√ľler k√∂nnen am Ende der vierten Klasse noch nicht sicher schwimmen. Laut einer Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft betrifft das 45 Prozent der Kinder. Auch Eltern k√∂nnen helfen, ihren Nachwuchs im Wasser sicher zu machen.


Wolfgang Lehmann vom Deutschen Schwimmverband gibt Eltern folgende Ratschläge, damit ihr Kind schwimmen lernt:

Im Nichtschwimmerbecken anfangen:
"Kinder brauchen die Sicherheit, dass sie noch stehen k√∂nnen", erkl√§rt Lehmann. Schwimmfl√ľgel als Hilfsmittel h√§lt er f√ľr ungeeignet, da sie das Schwimmen eher einschr√§nken als erleichtern. Besser geeignet seien Auftriebsmittel wie etwa Schwimmg√ľrtel.

Professioneller Unterricht:
Ein erfahrener Schwimmlehrer kann laut Lehmann besser auf die Schw√§chen der Kinder eingehen. Grunds√§tzlich spreche aber nichts dagegen, dass Eltern ihrem Nachwuchs schon vorher ein paar Dinge beibringen. "Unter Umst√§nden entwickeln Kinder dann aber einen eigenen Schwimmstil, der nicht immer fehlerfrei ist." Auch was bei M√ľdigkeit und Kr√§mpfen zu tun ist, lernt man besser von einem Schwimmlehrer.

Regelm√§√üig √ľben:
Um die Grundkenntnisse zu stabilisieren, m√ľssen die Bewegungen ein- bis zweimal die Woche trainiert werden. "Eltern sollten auf keinen Fall den Schwimmkurs buchen und danach in Urlaub fahren." Denn ein hoher Wellengang im Meer oder ein See mit tr√ľber Sicht √ľberfordere die Kinder h√§ufig noch.

Schwimmen in der Gruppe:
Das √úben mit anderen Kindern hat laut Lehmann mehrere Vorteile. Zum einen machten sie schneller Fortschritte: "Meist hat man in der Gruppe ein oder zwei √úberflieger, die die anderen mitrei√üen", so der Referent f√ľr Breiten- und Freizeitsport. Der zweite Vorteil liege darin, soziales Verhalten zu lernen: "Die Kinder √ľben ja nicht nur die richtige Technik, sondern auch, wie sie sich in einer Gruppe richtig verhalten. Im Schwimmbad sind sie ja sp√§ter auch nicht alleine und da m√ľssen sie wissen, dass man andere nicht nassspritzt oder wie man umsichtig schwimmt."

Die ideale Gruppengr√∂√üe liege bei zw√∂lf bis 20 Kindern. Bei einer kleineren Gruppe k√∂nnen sich der Schwimmlehrer zwar intensiver um die Anf√§nger k√ľmmern, allerdings sei die gegenseitige Motivation dort nicht so stark ausgepr√§gt.


Quelle: dpa/tmn - www.maerkischeallgemeine.de

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Lis Dammann
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