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 Betreff des Beitrags: Sankt Martin - Sicher im Lichterglanz
BeitragVerfasst: 04.11.2015, 17:50 
Expertin
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Registriert: 10.01.2005, 13:53
BeitrÀge: 4465
Das Meer an Lichtern, das Anfang November die Straßen erhellt, sorgt stets fĂŒr leuchtende Kinderaugen. Kinder folgen mit ihren gebastelten Laternen dem hoch zu Ross sitzenden Sankt Martin und singen Lieder. Sie sitzen am Martinsfeuer und teilen den Wecken. Was unsere Straßen mit Glanz erfĂŒllt, birgt aber auch ein gewisses Risiko.


Bild
Quelle: savision - fotolia.de



Echte Kerzen oder Batterieleuchten?

"Überall wo kleinere Kinder mit Feuer in BerĂŒhrung kommen, mĂŒssen Regeln beachtet werden, um die Gefahr von BrĂ€nden zu verringern", sagt Martina Abel von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit fĂŒr Kinder e.V. Sowohl den Eltern als auch dem Personal von KindergĂ€rten und Grundschulen stellt sich die Frage: Verwenden wir echte Kerzen oder einen batteriebetriebenen Leuchtstab? FĂŒr beide Varianten gibt es gute Argumente. Daher muss die Entscheidung stets sorgsam abgewogen werden.



Kinder an den verantwortungsbewussten Umgang mit Feuer heranfĂŒhren

Der Martinsumzug ist eine passende Gelegenheit, jĂŒngere Kinder an einen verantwortungsbewussten Umgang mit Feuer heranzufĂŒhren. Es ist aber ratsam, Kerzen nur unter bestimmten Voraussetzungen zu benutzen. Die Kinder sollten bereits verstehen können, dass sie eine Laterne immer mit Vorsicht tragen und stets wachsam bleiben. Sie sollten zudem wissen, wie sie sich verhalten mĂŒssen, sobald ihre Laterne Feuer fĂ€ngt. Daher raten wir davon ab, fĂŒr Kinder unter sechs Jahren Kerzen zu benutzen. Eine Windböe oder ein Rempler können ausreichen, damit eine Laterne abbrennt. Das lĂ€sst sich trotz aller Vorsicht nicht immer verhindern.



FĂŒnf Tipps zu sicheren Umgang

Es gibt jedoch Vorsichtsmaßnahmen, die man beachten sollte:

- Bringen Sie Kerzen immer so an, dass sie sicher stehen und nicht leicht umfallen können.
- Bleiben Sie als Erwachsene stets in der NĂ€he und begleiten Sie den Martinszug.
- FĂ€ngt eine Laterne Feuer, sollte sie schnell ausgetreten werden.
- Solange die Kinder noch nicht in der Lage sind, die Gefahren richtig einzuschÀtzen, sind LeuchtstÀbe oder batteriebetrieben Lichter die bessere Alternative.
- Rufen Sie im Notfall die Feuerwehr 112.
- Überall wo kleinere Kinder mit Feuer in BerĂŒhrung kommen, mĂŒssen Regeln beachtet werden, um die Gefahr von BrĂ€nden zu verringern.


Sowohl fĂŒr echte Kerzen als auch fĂŒr einen batteriebetriebenen Leuchtstab gibt es gute Argumente, die sorgsam abgewogen werden mĂŒssen.

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Lis Dammann
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